Sinteranlage - silent-moments photography

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Sinteranlage

In der Sinteranlage werden Erze, Konzentrate und Zuschläge unter Brennstoffzusatz erhitzt und praktisch zusammen gebacken. Das Endprodukt sind so genannte Pellets, die dem Erz im Hochofen beigemischt werden. Sinteranlagen sind ein Produkt der Prozessoptimierung, die im Laufe der Jahre Hochöfen produktiver und umweltschonender gemacht haben. Selbst Staub des Minetteerzes konnte als Sinter aufbereitet werden. Für das Sintern wird eine angefeuchtete Mischung feinkörnigen Materials, das auch Erz, Koks und anderen Stoffen besteht, auf einen umlaufenden Rost gegeben und von oben angezündet. Der in der Mischung enthaltene Kohlenstoff verbrennt und bewirkt dadurch ein Zusammenbacken der Erzkörner. Nach dem Absieben ist der gasdurchlässige Sinter zum direkten Einsatz im Hochofen geeignet. Die Sinteranlage hat im Sommer 1983 den Betrieb eingestellt. Grund hierfür war maßgeblich die Stahlkrise, die den Thyssen-Konzern zu umfassenden Rationalisierungsmaßnahmen zwang.

Seit Herbst 2014 Abrissarbeiten

 
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