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Straßenbahnhof Dresden Tolkewitz


Der Straßenbahnhof Tolkewitz  war ein Straßenbahndepot im Dresdner Stadtteil Tolkewitz, das die Hauptwerkstatt der Dresdner Verkehrsbetriebe beheimatete. Nach Abbruch der nicht denkmalgeschützten Bausubstanz 2015/16 wurde sein Standort von 2016 bis 2018 zum Schulcampus Tolkewitz ausgebaut.

Nachdem Tolkewitz und dessen Nachbargemeinde Laubegast bereits 1893 Straßenbahnanschluss erhalten hatten, erwarb die „Dresdner Straßenbahn-Gesellschaft“ 1896 aus den Flächen des früheren Bauerngutes der Nachfahren von Johann Georg Palitzsch in der Gemarkung Tolkewitz etwa 10 Hektar Ackerland und ließ hier bis 1899 zwei Abstellhallen errichten. 1901 folgte die Erweiterung auf fünf Hallen mit insgesamt 20 Abstellgleisen sowie an der Schlömilchstraße der Bau eines eigenen Bahnstromkraftwerkes, das ferner den Strom für die Vorortbahn Loschwitz–Pillnitz lieferte, sowie eines Wohn- und Verwaltungsgebäudes. Besonderes Kennzeichen der Abstellhallen waren die mit Jugendstil­elementen gestalteten, zur Einfahrtseite hin verglasten Portale.